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24 Karat, 18 Karat, 14 Karat: Goldreinheit erklärt

Karat, Feingehalt, Farbe

24 Karat, 18 Karat, 14 Karat: Goldreinheit erklärt

2. September 2026 · 6 Min. Lesezeit · Gold und Metalle

Die Goldreinheit ist die eine Zahl im Schmuck mit einem öffentlichen Preis dahinter. Lernen Sie sie zu lesen, und jedes Gramm Gold, das Sie besitzen, wird zu einem Betrag, den Sie auf dieser Website prüfen können.

Karat und Feingehalt

Karat (K oder kt) misst die Goldreinheit in Vierundzwanzigsteln: 24K ist reines Gold, 18K sind achtzehn Teile Gold und sechs Teile andere Metalle, 14K sind vierzehn Teile in vierundzwanzig. Der Feingehalt drückt dasselbe in Tausendsteln aus und ist das, was auf den meisten europäischen Stücken steht: 999 (24K), 916 (22K), 750 (18K), 585 (14K), 375 (9K). Beide Systeme beschreiben identisches Metall.

Warum reines Gold selten getragen wird

Reines Gold ist weich, verbiegt sich unter dem Fingernagel und nutzt sich an Krappen und Verschlüssen ab. Legieren mit Kupfer, Silber, Zink, Palladium oder Nickel macht es hart genug für den Alltag. 22K ist in Indien und im Nahen Osten und bei Münzen üblich; 18K ist der Standard für feinen Schmuck in Europa; 14K dominiert in Nordamerika, weil es härter und günstiger ist; 9K ist in Großbritannien üblich und dort das Minimum, das gesetzlich Gold heißen darf.

Die Farbe kommt aus der Legierung

Gelbgold hält eine Balance aus Silber und Kupfer. Roségold nutzt mehr Kupfer; je rosiger, desto mehr Kupfer. Weißgold nutzt Palladium oder Nickel und wird meist mit Rhodium beschichtet, einem hellweißen Metall, das sich nach ein bis zwei Jahren abnutzt und für eine kleine Gebühr erneuert wird. Grüngold nutzt nur Silber. Alle können 18K oder 14K sein; die Farbe sagt nichts über die Reinheit.

Vom Feingehalt zum Wert

Der Feingoldwert eines Stücks ist Gewicht in Gramm mal Feingehalt mal Spot-Kurs je Gramm. Ein 18K-Ring mit 6 Gramm enthält 4,5 Gramm reines Gold. Bei einem Spot-Kurs von 4.400 Dollar je Feinunze, also etwa 141 Dollar je Gramm, ist dieses Gold etwa 636 Dollar wert. Altgold-Ankäufer zahlen einen Prozentsatz dieses Werts; der Goldrechner auf dieser Website macht die Rechnung mit Live-Kursen.

Feingehalt und Haltbarkeit

Niedrigeres Karat ist härter, günstiger und etwas weniger satt in der Farbe. Für täglich getragene Ringe funktionieren 14K und 18K beide; 22K-Ringe zeigen innerhalb von Jahren Abnutzung. Für Ketten und Ohrringe ist 18K der Sweet Spot aus Farbe und Stabilität. Für die Anlage sind 24K-Münzen und -Barren die einzig vernünftige Form: Der Feingehalt ist genormt und Ankäufer zahlen nahe am Spot.

Vergoldet, Gold-filled, Vermeil

Vergoldete Stücke tragen wenige Mikrometer Gold über unedlem Metall und haben keinen Metallwert. Gold-filled-Stücke tragen eine dickere aufgewalzte Schicht, immer noch wenig wert. Vermeil ist Vergoldung auf Sterlingsilber. Stempel wie GP, GF, HGE oder 1/20 12K kennzeichnen sie; sie sind kein massives Gold, und kein Rechner sollte sie so behandeln.

Häufige Fragen

Ist 18K besser als 14K?

Satter in der Farbe und wertvoller je Gramm; weicher und teurer. Für einen Alltagsring ist 14K praktischer; für eine Kette oder ein Abendstück sieht 18K besser aus.

Enthält Weißgold weniger Gold?

Nein. 18K-Weißgold enthält genau so viel Gold wie 18K-Gelbgold; nur die Legierungsmetalle unterscheiden sich.

Was bedeutet 585 auf einem Ring?

Vierzehn Karat: 58,5 Prozent Gold. Der europäische Stempel für 14K.

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